Die HSG Youngstars müssen eine bittere Niederlage hinnehmen. Hatte man nach verschlafenem Beginn in der ersten Hälfte noch zeitweise eine starke Leistung abrufen können und zeitweise mit 21:15 geführt, gelang in der zweiten Halbzeit gar nichts mehr. Die HSG Würm-Mitte verliert somit am Ende völlig verdient gegen die HG Zirndorf.
Man wollte aus dem Spiel lernen, sich weiterentwickeln, für die Qualirunde trainieren, den nächsten Schritt gehen. So begann man in der alternativen Abwehr, einer 3:2:1. Diese wurde auch gut umgesetzt, einzig der Halblinke der Zirndorfer, Tony Kenne, war nie unter Kontrolle zu bekommen. So wurde die Abwehr beim Spielstand vom 4:7 umgestellt, um den 1:1 Situationen aus dem Weg zu gehen. Diese Umstellung brachte Sicherheit in die Mannschaft. Die Abwehr stand nun sicher, und auch der Ball lief im Angriff. Mit bis zu 6 Toren konnte man sich absetzen (21:15) und schien auf einem guten Weg, die nächsten zwei Punkte zu holen und viel wichtiger, den nächsten Schritt zu gehen. Auch die drei Tore, die man bis zur Pause noch hinnehmen musste schienen die Mannschaft nicht aus der Bahn zu werfen.
Nach der Halbzeit wollte man an die starke Phase in der ersten Hälte anknüpfen und den Sieg unter Dach und Fach bringen. Doch was dann folgte war ein kollektiver 30 minütiger Blackout. Die Zuornung in der Abwehr stimmte in keiner Situation, das Engagement ließ zu wünschen übrig und im Angriff stieg die Fehlerquote in bisher unbekannte Höhen. Der Druck aus dem Rückraum ließ immer weiter nach und so lief man eigentlich ständig einem Rückstand hinterher. Am Ende musste man erfahren, dass eine solche Leistung einfach nicht ausreicht um in der Bayernliga zu bestehen.
Nun muss man das Spiel so schnell wie möglich abhaken um sich bestmöglichst auf nächstes Wochenende vorzubereiten. Da geht es dann zum Spiel nach Fürstenfeldbruck um gegen eine Mannschaft anderen Kalibers zu bestehen.
Es spielten:
Im Tor: Andreas Rogler
Im Feld: Lukas Feneberg (8), Fabian Brunner (6/2), Valentin Göke (5), Dominik Henrich (5), Timo Kreusch (3), Philipp Artmann (2), Philipp Pickel (1), Alexander Zwermann (1), Fridolin Kerner, Benedikt Waterloo, Sebastian Waterloo














