09 Feb
Wichtige 2 Punkte gegen den Tabellenletzten
Souvaräner Heimsieg gegen Dietmannsried/Altusried 2
12 Jan
HSG Würm-Mitte 22 II - TSV Ottobeuren II 25:21
Mit einer bärenstarken Leistung hat sich die Zweite am vergangenen Sonntag ins neue Jahr zurückgemeldet und die bisher ungeschlagene Reserve aus Ottobeuren mit 25:21 besiegt.
Vor dem Spiel waren die Rollen in der Partie klar verteilt. Die Gäste aus dem Allgäu reisten als haushoher Favorit mit den wenigsten Minuspunken der Liga ins Würmtal und wollten auf der Erfolgswelle aus 2025 weiterreiten. Für unsere Zweite ging es nach einer vor allem ergebnistechnisch sehr durchwachsenen Hinrunde, in der man trotz ansprechender Leistungen einfach zu wenig Punkte aus vielen engen Spielen mitnehmen konnte, darum, endlich das Ruder herumzureißen.
Trainerin Nadja Latschinsky hatte die Hinrunde nach einem turbulenten Sommer als erweiterte Vorbereitung ausgegeben, sodass die Mannschaft für sich im Januar mit befreitem Kopf in den Saisonstart 2.0 gehen konnte.
Der Sonntagabend begann dann zunächst schleppend. Nach einer Autopanne der Gäste verzögerte sich der Spielbeginn und auch der Motor unserer Mannschaft brauchte noch etwas, um auf Touren zu kommen. Bis zur 7. Minute gelang den Würmtalern im Angriff nur ein einziger Treffer. Dann waren es die an diesem Tag sehr gut aufgelegten Michi Ofner und Maxi Kaiser, die innerhalb kurzer Zeit den Ausgleich zum 3:3 besorgten.
In der Folge entwickelte sich ein eng umkämpftes, spannendes Spiel, in dem von außen wahrscheinlich niemand hätte sagen können, wer hier um den Aufstieg und wer um den Nicht-Abstieg spielt. Insbesondere die Abwehr unserer Reserve funktionierte hervorragend. Immer wieder wurden technische Fehler und schwierige Wurfsituationen der Gegner provoziert und spätestens beim Torwart war für Ottobeuren meistens Schluss. Die bis dato zweitbeste Offensive der Liga konnte sich zu keinem Zeitpunkt richtig entfalten und verbuchte in der gesamten ersten Halbzeit nur 8 Tore.
Auf der Gegenseite lieferte die HSG eigentlich ebenfalls eine ansprechende Leistung. Eigentlich, weil zu einem guten Angriff eben nicht nur das Herausspielen von Chancen, sondern auch das Tore werfen gehört. Immer wieder wurden zwar Lücken in der offensiven Abwehr der Allgäuer gefunden, aber fehlende Präzision und der bravourös aufgelegte Ralf Bönsch im Tor der Gäste machten Großchance um Großchance zu Nichte. So konnte sich keine der Mannschaften in irgendeiner Form absetzen und es ging mit einer 9:8-Führung für Würm-Mitte in die Pause. Auch wenn es anhand der Tabellenkonstellation aberwitzig klingen mag, aber man war sich einig: bis dahin wäre für die HSG noch mehr drin gewesen.
In der Halbzeit versuchte Nadja noch einmal, all ihre an diesem Tag üppig vorhandene Energie auf das Team zu übertragen, was ihr wie sich in der Folge zeigte auch gelang. Die oft gesehene Schwächephase nach der Pause blieb aus und das Spiel blieb wogte weiter hin und her. Ottobeuren gelang es zwar besser, ihr Offensivspiel aufzuziehen, aber die Würmtaler hielten dagegen. Es wurde immer intensiver in der Arena, was sich allein an der Anzahl der Zeitstrafen zeigte – 7 der 8 Zwei-Minuten-Strafen für beide Teams verhängte der absolut souveräne Schiedsrichter Christian Huttner in der zweiten Halbzeit. Auch die Fans entwickelten zunehmend Gefallen an dem Spiel und trugen mit ihrer Unterstützung maßgeblich zum Erfolg der Mannschaft bei. Beim Stand von 19:18 nach 49 Minuten ging es in die spielentscheidende Phase.
Die HSG geriet in Unterzahl, ließ sich davon aber überhaupt nicht beirren. Im Gegenteil: die Abwehr rückte nochmal enger zusammen und Torhüter Florian Polta wollte auch dem letzten Zweifler zeigen, dass er zu den besten seiner Zunft in dieser Liga gehört. Im Verbund wurde das Tor vernagelt und nicht nur die Unterzahl mit 1:0 gewonnen, sondern der Vorsprung innerhalb weniger Minuten erstmals auf 3 Tore ausgebaut. Auch die Auszeit der Gäste 7 Minuten vor Schluss brachte keine Wende mehr. Zu cool die HSG-Akteure im Angriff, zu entschlossen die Abwehr – und natürlich schadeten auch gleich zwei gehaltene Siebenmeter in dieser Schlussphase nicht.
So war der Jubel groß, als beim Stand von 25:21 der Schlusspfiff ertönte. Ein alles in allem verdienter Sieg gegen einen sehr guten Gegner. Besonders erfreulich war dabei die mannschaftliche Geschlossenheit. Egal, wer wann und auf welcher Position eingesetzt wurde, es kam kein Bruch ins Spiel. Jeder kämpfte für seinen Nebenmann, machte die nötigen Extrameter im Rückzug und auch von der Bank wurde die Stimmung immer hochgehalten. Mit solchen Leistungen ist wirklich gegen jeden Gegner in dieser Liga alles möglich. Die nächste Chance dazu gibt es für die Zweite am kommenden Samstag (17.01.) um 18 Uhr in Murnau beim derzeitigen Tabellendritten.
Auch dort ist noch eine Rechnung aus der Vorbereitung – manche würden sagen Hinrunde – offen. Lasst sie uns begleichen!
Es spielten: Florian Polta (im Tor), Maximilian Kaiser (8 Tore), Michael Ofner (5), Felix Uhlemann (5/davon 1 Siebenmeter), Lukas Römmert (2), Markus Ortmeier (2/1), Jörn M. Hölling, Wolfgang Ofner, Vinzent Müller (alle 1), Jules Kaufmann, Joachim Klein, Tom Oehler, Erdem Canak und Thomas Ofner
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