02 Nov
HSG Würm-Mitte muss sich nach schwieriger erster Halbzeit geschlagen geben
Die HSG Würm-Mitte musste sich nach einem zunächst ausgeglichenen Spiel am Ende mit 23:32 geschlagen geben
01 Nov
HSG Würm-Mitte 22 II - TV Waltenhofen 25:30
HSG verliert mit 25:30 gegen Waltenhofen
Mit Waltenhofen wartete auf die HSG der bislang stärkste Gegner der Saison. Dass die Gäste eine echte Herausforderung darstellen würden, zeigte sich bereits in der Anfangsphase der Partie. Die HSG erwischte zunächst einen guten Start und konnte sich früh eine Führung erspielen. Allerdings entwickelte sich von Beginn an ein enges und umkämpftes Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Tor um Tor ging es hin und her, sodass sich zunächst kein Team entscheidend absetzen konnte.
Im weiteren Verlauf gelang es den Gästen aus Waltenhofen jedoch zunehmend, das Spiel an sich zu reißen. Sie übernahmen die Führung und konnten diese Schritt für Schritt ausbauen. Die HSG hielt weiterhin dagegen, ließ sich nicht abschütteln und blieb zunächst in Schlagdistanz. Gegen Ende der ersten Halbzeit gelang es Waltenhofen allerdings, sich etwas abzusetzen und mit einer 15:12-Führung in die Halbzeitpause zu gehen.
Nach dem Seitenwechsel tat sich die HSG zunehmend schwer. Im Angriff fehlte es an Durchschlagskraft und auch in der Defensive fand man zunächst nur schwer Zugriff auf das Spiel der Gäste. Waltenhofen nutzte diese Phase konsequent aus und baute den Vorsprung bis zur 44. Minute auf acht Tore aus. Die HSG musste reagieren und nahm beim Stand von 18:26 eine Auszeit, um sich neu zu sortieren und noch einmal Kräfte für die verbleibende Spielzeit zu sammeln.
In der Folge zeigte die Mannschaft jedoch eine beeindruckende kämpferische Reaktion. Besonders bemerkenswert war dabei die Phase ab der 45:46 Minute. Durch mehrere Zeitstrafen musste die HSG wiederholt in Unterzahl agieren. Doch anstatt den Rückstand weiter anwachsen zu lassen, stemmte sich die Mannschaft mit großem Einsatz gegen die Angriffe der Gäste. Ganze 7 Minuten und 29 Sekunden blieb Waltenhofen ohne Torerfolg – und das trotz mehrfacher Unterzahlsituationen! Eine starke Abwehrleistung, die zeigte, dass sich die HSG auch in schwierigen Situationen nicht aufgab.
Auch in der Schlussphase ließ sich die Mannschaft nicht hängen und kämpfte sich noch einmal ein Stück heran. Mit Treffern in den letzten Minuten konnte der Rückstand etwas verkürzt werden. Zwar reichte es nicht mehr, um das Spiel noch einmal spannend zu machen, dennoch bewies die HSG Moral und Kampfgeist bis zum Schlusspfiff.
Am Ende musste sich die HSG mit 25:30 dem bislang stärksten Gegner der Saison geschlagen geben. Waltenhofen zeigte über weite Strecken die größere Konstanz und nutzte die Schwächephase der HSG konsequent aus. Dennoch kann die Mannschaft insbesondere aus der kämpferischen Schlussphase und der starken Abwehrleistung in Unterzahl Positives mitnehmen. Nun gilt es, die Erfahrungen aus dieser Partie mitzunehmen und den Blick auf die nächste Herausforderung beim Tabellen-Dritten Murnau zu richten.
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